Volksbrauch

Wir möchten hier gerne einige Bräuche aus dem Kanton Graubünden vorstellen. Haben Sie in Ihrer Region einen Brauch, über den Sie gerne berichten würden? Schreiben Sie uns ein Email (webmasterbuendnertracht.REMOVE-THIS>ch) mit Datum und Beschreibung des Brauchtums sowie allenfalls mit einigen Fotos im jpg.-Format. Vielen Dank!

Wir warten auf einen Bericht eines Brauchtums aus eurer Reigion.

Schlitteda Engiadinaisa

An den Samstagen im Januar findet immer in einem anderen Dorf eine Schlitteda statt.

Alles am Brauchtum der Schlitteda ist traditionell und hat seine eigene Geschichte. Der rote Stoffund die schwarze Seide der Engadiner Trachten und die dazugehörenden Bernsteinketten haben einst Söldner ihren Frauen von Russland und der Nordsee nach Hause gebracht. Die Schlitten, auf denen die Pärchen durch die Winterlandschaft reiten, sind ebenso wie die Trachten in den alten Engadiner Familien von Generationen weitergegeben worden.

Der Brauch war früher den jungen, ledigen Leuten vorbehalten, die auf den Schlittedas nicht selten ihren Schatz fanden. Heutzutage machen auch ältere, verheiratete Paare mit.

In St. Moritz wird die Schlitteda von der Volkstanzgruppe organisiert und vorwiegend sind dann auch dessen Mitglieder dabei. in anderen Dörfern wie Samedan und Pontresina organisieren die Giuventünas die Schlitteda wie früher. Ob jung oder alt, heute melden sich nur knapp genug Pärchen an. Inder heutigen Zeit gibt es wohl andere Möglichkeiten, einen Tag  mit seiner geliebten zu verbringen. Für alle die noch dabei sind, ist die Schlitteda jedesmal ein Erlebnis. Sie sind meist schon seit der Jugend tief mit dem Brauch verwurzelt.

Video Schlitteda 2016

01/25/16

Hier ein Eindruck des schönen Engadiner Volksbrauchs

 
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