Die Gründung der Bündner Trachtenvereinigung

Die Bündner Trachtenvereinigung (BTV) wurde am 5. August 1933 in Klosters gegründet. Zur Vereinigung gehören die einzelnen Mitglieder der 26 Gruppen aus dem ganzen Kanton sowie einzelne Trachtenleute, die keiner Gruppe angeschlossen sind. Die BTV ist ausserdem eine Sektion der Schweizerischen Trachtenvereinigung. Gemäss Statuten bezweckt die Bündner Trachtenvereinigung die Erhaltung und Pflege der Bündnertrachten, des Volksbrauches, des Volksliedes, des Volkstanzes, der Mundart und Idiome sowie anderer Überlieferungen des bündnerischen Volkslebens.

Viele der angeschlossenen Gruppen pflegen in erster Linie den Volkstanz. Dies geschieht oftmals in wöchentlichen Proben und in der Durchführung eines Unterhaltungsabends oder auf Anfrage bei anderen Anlässen in Form von Auftritten. Bei diesen Auftritten tragen die Mitglieder selbstverständlich die, meist massgeschneiderte, eigene Tracht. Ebenfalls in Tracht erscheinen die Mitglieder als Ehrendamen bei verschiedenen Festanlässen. Einige Trachtenleute prägen zudem das Dorfleben durch die Teilnahme an kommunalen Veranstaltungen (z.B. Dorfmarkt, 1. August-Feier usw.). Das Volkslied wird im Kanton Graubünden zur Zeit noch von der Trachtengruppe Schiers aktiv gepflegt. Aber wer weiss, vielleicht stimmen bei einem Ausflug oder in gemütlicher Runde auch die anderen Mitglieder gerne das eine oder andere Lied an. Ausserdem wird auch den Kleinsten die Möglichkeit geboten unseren Brauchtum zu entdecken. Einige Gruppen haben Kindertanzgruppen, die in der Regel ebenfalls wöchentlich proben.

In der Kantonalvereinigung gibt es Fachkommissionen, welche die Mitglieder bei ihrer Tätigkeit unterstützen. Es sind dies die Tanzkommission, die Trachtenkommission sowie die Kinder- und Jugendkommission.

 

 

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